Tag 94: Villa Tunari
- Inga F.

- 8. Apr. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Heute brachen wir auf in Richtung Cochabamba. Da wir die Strecke nicht unterschätzen wollten, rechneten wir mit sechs Stunden für die 300 km. Nach Samaipata sind wir von Santa Cruz aus südlich des Nationalparks Carrasco entlang gefahren. Nach Cochabamba können wir nördlich des Parks fahren. Überraschenderweise waren die Straßen nördlich des Parks deutlich besser und fast durchgehend asphaltiert.
Zwischenstopp machten wir in Buena Vista. Manu, die Besitzerin des Zoos, hatte uns die Queseria Suiza dort empfohlen. Tatsächlich gab es dort Schweizer Spezialitäten. Max bestellte sich einen Schweizer Wurstsalat. Ich bestellte mir das Raclette-Brot.
Stattdessen bekam ich das Raclette-Gesamtpaket mit Käse, Gemüse, Kartoffeln und natürlich vier Pfännchen. Zum Glück hatte Max noch Hunger. Alleine wäre es schon ziemlich viel geworden.
Mit vollem Bauch sind wir dann gut durchgekommen nach Villa Tunari. Wir hatten nichts gebucht aber ein Hostel ins Auge gefasst, was nett aussah. Die Auswahl war auch begrenzt. Die ersten 250 km gab es kein einziges Hotel, zumindest keines, in das man getrost seine Wertsachen mitnehmen wollte. In Villa Tunari gab es eigentlich nur dieses Hostel, was gut bewertet war.

Im Hostel wurden wir von vier Pfauen empfangen, die frei im Garten des Hostels lebten. Auch sonst sah das Hostel vernünftig aus mit Pool, abseits von der Hauptstraße und Klimaanlage im Zimmer.

Abends waren wir dann noch im Ortskern. Im Prinzip ist Villa Tunari nur ein Durchgangsort, wo die ganzen Trucker anhalten, um sich zu verpflegen. Von den Imbissbuden abgesehen, gab des das Restaurant San Silvestre, wo es sehr sehr gute Fischfilets gab. Ob der Fisch fangfrisch aus dem durch Villa Tunari führenden Rio Chapare kam, werden wir wohl nie erfahren. Auf jeden Fall hat er gut geschmeckt.




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