
Tag 50-51: Cabo Polonio
- Inga F.

- 22. Feb. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Feb. 2022
Von La Paloma wollten wir eigentlich nach Punta del Diablo weiterfahren, wo man wieder super surfen kann. Doch unser Vermieter sagte, wir sollen unbedingt nach Cabo Polonio fahren. Dies sei der schönste Ort an der Küste.

Also haben wir uns ein wunderschönes Airbnb direkt am Strand raus gesucht. Mit dem Bus brauchten wir ungefähr eine Stunde von La Paloma nach Cabo Polonio. Am Terminal angekommen, wurden wir von übergroßen Strandbuggys durch die Dünen zu unserem Airbnb gefahren. Unsere Bushaltestelle war ein kleiner Priel mitten am Strand. Ein kleiner Trampelpfad führte zu einer bunten Holzhütte mitten in den Dünen. Wenn wir ins Ortszentrum wollten, wo alle Restaurants und Supermärkte waren, liefen wir Barfuß ca. 400 m am Strand entlang. Lustigerweise ist der Strand bei Google Maps als Straße eingezeichnet. Und tatsächlich pendeln hier mehr Strandbuggys hin und her als in so manchen anderen Dorf. Schuhe haben wir hier diese zwei Tage tatsächlich keine getragen, weil es keine asphaltierten Straßen gibt. Nur Sand- und Kieswege.

Außerdem wird jegliche Elektrizität hier durch Solarplatten erzeugt. Das bedeutet, dass abends bzw nachts die meisten Restaurants durch Kerzen erleuchtet werden. Im „Lobo“ konnte man sein Bier am Lagerfeuer trinken.

Da es in Uruguay staatliche Subventionen gibt, damit die Uruguayer auf Reisen gehen können, hatten diese in unserer Lagerfeuerrunde viele interessante Geschichten zu erzählen. Unsere internationale Runde bestehend aus Italienern, Chilenen uns und natürlich Uruguayern hat sich wirklich super verstanden. Gegen Mitternacht sind wir dann wieder bei Vollmond unter dem Sternenhimmel am Strand zu unserem Hostel zurück gegangen.





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