
Tag 33: Rafting
- Inga F.

- 3. Feb. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Als wir heute um 07:30 Uhr Ortszeit aufstanden, sag das Wetter schon perfekt aus: Leicht bewölkt und kein Wind. Heute werde ich zum ersten Mal in meinem Leben Raften gehen! Um 08:30 Uhr wurden wir bei unserem Airbnb abgeholt und zum Campingplatz „Tierradventura“ am Rio Manso gefahren. Dort gab es dann erstmal Frühstück. Ich war total aufgeregt, weil wir und direkt die schwerste Fahrt des Anbieters rausgesucht hatten mit Wildwasserstufe IV. Als ich mir die anderen Teilnehmenden ansah, ließ meine Angst etwas nach: Rafting scheint eine klassische Familienaktivität zu sein. Hier warteten Familien mit Jugendlichen und Großeltern drauf, ebenfalls zum ersten Mal raften gehen zu können.
Ich glaube wir hatten den coolsten Instructor, der nebenbei auch gut Englisch sprach. Die ersten drei “Rapidos“ (Stromschnellen) waren noch unheimlich danach fing es richtig an Spaß zu machen. Außerdem durften wir ein paar mal aussteigen, um Baden zu gehen. Das Wasser war wirklich kalt aber im Neopren ging es.

Gegen Mittag sind wir auf unserer letzte “Rapido“ zugesteuert: Die „International“. Die heißt deswegen so, weil sie genau auf der Grenze zu Chile liegt. Unser Ausstieg war sich auf chilenischer Seite. Wir hatten schon befürchtet, Chile wegen der restriktiven Coronaregeln nicht besuchen zu können. Aber so haben wir wenigstens einen kleinen Zipfel vom Land gesehen.

Zum Mittagessen sind wir dann wieder zum Campingplatz gefahren. Die Grillplatte dort war überraschend gut. Eigentlich war sie besser als in den Parrillas in Buenos Aires.
Gegen Nachmittag ging es dann zurück nach Bariloche-Zentrum. Die Fahrt dauerte ungefähr zwei Stunden und wir konnten die tolle Landschaft beobachten. Wenn man nicht daran dachte, dass das hier Patagonien ist, hätte man fast denken können, man wäre am Eibsee. Irgendwie sind Berge halt Berge und Seen Seen, egal wo auf der Welt man ist. Ein wirklich beruhigendes und fast heimisches Gefühl.





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