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Tag 162: Schnorcheln in Santa Fe

  • Autorenbild: Inga F.
    Inga F.
  • 20. Juni 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Eigentlich wollten wir heute einen Tagesausflug zur Insel Isabela machen, wo man Pinguine sehen kann. Da wir dafür allerdings drei Stunden Bootsfahrt hin und drei zurück gehabt hätten, haben wir uns für die Santa Fe Tour entschieden.

Als erstes ging es an einen Strand in Santa Cruz. Die Baby-Haie mögen die Mangroven im seichten Wasser. Aber nicht nur die. Auch die Rochen mögen das seichte Wasser und die Schatten der Mangroven.

Als nächstes ging es dann nach Santa Fe. Hier konnten wir die Blaufußtölpel beobachten.

Und natürlich ging es danach wieder Schnorcheln. Wir blieben in der Nähe vom Ufer, sodass wir die Seelöwen beobachten konnten. Sie waren eher neugierig als scheu und schwammen um uns herum.

Neben Seelöwen sahen wir gigantische Fischschwärme und Meeresschildkröten. Das Wasser war wirklich kalt aber die Sicht war dadurch wirklich großartig!

Nachdem wir uns mit heißer Schokolade wieder aufgewärmt hatten, fuhren wir in die Nähe eines Strandes, an dem eine kleine Seehundkolonie war. Aus einiger Entfernung konnten wir sie beim Sonnenbaden beobachten. Im seichten Wasser vor dem Strand schwammen die Haie auf und ab und warteten nur darauf, dass sich eine der Robben ins Wasser wagt.

Auch wir sind hungrig geworden und es gab Ceviche, eine Art kalte Fischsuppe, mit Reis und Bananenchips. Der Tunfisch für das Ceviche kommt direkt hier aus dem Meer. Also mussten wir natürlich für die Gruppe am nächsten Tag wieder fischen. Es wurden zwei Angeln ausgelegt. Nach kurzer Zeit biss etwas an. Dies ist das zweite Mal in meinem Leben, dass ich angeln bin. Wir hatten einen jungen Fisch gefangen, der zur Familie der Tunfische gehört.

Angeln ist eine wirklich brutale Angelegenheit. Allerdings wenn man bedenkt, dass hier nur gefischt wird, was auch tatsächlich gegessen wird, ohne Beifang oder Netz, klingt das für mich nach einer recht fairen Angelegenheit.

Als wir wieder an Land waren, gingen wir zur Tortuga Bay. Das wollten wir eigentlich die letzten Tage schon machen, doch waren wir immer zu spät dran. Um Punkt vier Uhr ist hier kein Einlass mehr in den Nationalpark.

Diesmal waren wir um drei Uhr am Eingang. Auch heute wurde uns gesagt, dass wir uns beeilen müssen, weil um vier Uhr der Nationalpark schließt. Der Fußweg bis zum Strand dauerte ewig aber dort angekommen, wartete wieder das Paradies auf uns: Weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser soweit das Auge reicht. Wir gingen an der Wasserkante entlang und beobachteten einen Pelikan und ein paar Babyhaie, die sich das Selbe Jagdrevier teilten. Etwas weiter bemerkten wir einige Meeresleguane, die einen Haufen formten, um sich gegenseitig zu wärmen. Diese Leguane sind wirklich beeindruckend. Diese schwarzen Tiere gibt es nur hier auf den Galapagos-Inseln sie haben ihre Farbe dem Lavagestein angepasst, auf dem sie leben und können schwimmen, was sie zu den perfekten Inselbewohnern macht. Für mich sehen sie aus wie sehr friedliche Mini-Godzillas.

Auf dem Rückweg zum Hotel schrieben wir uns noch kurz zum Tauchen für morgen beim Gordon's Rock ein.

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