Tag 137-141: Hostel-Desaster und die beste Bar
- Inga F.

- 16. Juni 2022
- 2 Min. Lesezeit
Da meine Freundin zurück nach München und wir nach Paraguay fliegen, sind wir noch für zwei Nächte nach Cartagena gefahren. Der Stadtteil, in dem wir am Anfang waren, hat uns nicht so richtig überzeugt, weshalb wir diesmal in der Nähe der schönen historischen Altstadt unterkommen wollten.

Wir buchten das bestbewertete Hostel in Cartagena. Von außen sah das Hostel auch wirklich cool aus. Es gab einen schönen Pool und einen Willkommenscocktail. Allerdings war das Zimmer so schimmelig, dass wir nach kurzer Zeit auschecken wollten, weil wir Kopfschmerzen davon bekamen. Nach langem Hin und Her bekamen wir ein Appartement, was wirklich in Ordnung war. Am nächsten Tag mussten wir dieses Räumen und saßen dann mehrere Stunden blöd rum, weil wir kein Zimmer hatten.

Auch bei dem neuen Zimmer war die komplette Zimmerdecke schimmlig, weswegen wir im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze voll hatten. Wir checkten aus und wollten das Geld für die zweite Nacht, die wir gebucht hatten, wiederbekommen, weil wir schließlich diese nicht nutzen werden.
Es hieß, dass der Chef am nächsten Tag da wäre und wir das mit ihm persönlich klären sollen. Also verabredeten wir uns mit ihm und checkten im Holiday Inn ein. Dies war um Welten besser! Zu unserer Überraschung, kostete das Dreierzimmer dort nur halb so viel wie im Internet ausgeschrieben. Was für eine nette Überraschung nach den zwei Tagen Stress.
Am nächsten Tag fuhren wir wieder zum Hostel, um uns mit dessen Besitzer zu treffen. Ratet mal, wer leider verhindert war und nicht aufgetaucht ist? Richtig, der Hostelbesitzer. Nicht nur, dass wir auf den Kosten sitzen geblieben sind, er hat meine schlechte Bookingrezension auch noch derart frech kommentiert, dass mir wirklich die Spucke weggeblieben ist.

Selbst, wenn man gefühlt alles richtig macht und nur das Bestbewerteste auf Booking, Hostelworld und Google Maps nimmt, kann man manchmal ins Klo greifen. Wir werden auf jeden Fall die nächsten Hotels nicht mehr im Voraus bezahlen und Hostels meiden.

Aber, um mit etwas Positiven zu enden: Wir waren in einem der besten Clubs der Stadt. Hier gab es super-gute Cocktails und Salsa-Livemusik. Bei so viel Lebensfreude konnten wir den Hostelstress hinter uns lassen und einen letzten tollen kolumbianischen Abend genießen.





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