Tag 127-134: Tauchen in Santa Marta
- Inga F.

- 16. Juni 2022
- 2 Min. Lesezeit
Auf der Isla haben wir zwei Dänen getroffen, die vom Tauchen geschwärmt haben. Als wir erzählt hatten, dass wir auf die Galapagos Inseln fliegen und sie erzählten, dass man da Hammerhaie sehen kann, haben wir uns entschieden, einen Tauchkurs zu machen. Unser Kumpel Patrick, den wir schon in Buenos Aires, Rio und Santa Cruz getroffen hatten, ist zum Tauchkurs nach Santa Marta dazu gekommen.

Das coole an diesen Tauchkurs ist, dass man nicht erst im Pool bei brusttiefen Wasser die Theorie übt, sondern direkt in den Nationalpark Parque Tayrona fährt, um dort in einer Bucht die Übungen wie Maske vom Wasser befreien und Notfallaufstieg zu üben. Dabei haben wir auch schon sämtliche Fische wie Doktorfische, Engelsfische und Kaiserfische gesehen.

Am zweiten Tag ging es dann auch schon auf 18 Meter runter. Ich hätte nicht gedacht, dass mir Tauchen so viel Spaß macht. Es ist nämlich schon ziemlich anstrengend und beängstigend so tief im Meer. Doch überwiegt die Freude über die Fische und Anemonen.

Da wir so begeistert von dem Basic Diver Kurs waren, haben wir uns entschieden nach einem Tag Pause den Advanced Diver Kurs noch hinten dran zu hängen. Unter anderen auch, weil wir das Modul Strömungstauchen brauchen, um auf den Galapagosinseln tauchen zu dürfen.

Die nächsten zwei Tage beschäftigen wir uns also mit Themen wie Unterwassernavigation, Fischbestimmung und Wracktauchen. Außerdem ging es auf 30 Meter runter. Wenn man das mit dem Druckausgleich vernünftig hinbekommt, ist das im Prinzip nicht schwieriger, als auf 18 Metern. Auffällig ist, dass die Farbe Rot nicht mehr sichtbar ist. Alles sieht Blau-Grün aus. Und man muss bedenken, dass man nicht zu schnell aufsteigt, damit man nicht die Taucherkrankheit bekommt, bei der Stickstoff wie Kohlensäure ins Blut ausperlt und einen im schlimmsten Fall umbringen kann.

Wir wissen jetzt wie es geht und nach 10 Tauchgängen sind wir bereit für die Galápagosinseln.





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